In der EU fällt das zynische Opfer-Marketing der „Palästinenser“ auf fruchtbaren Boden  

Von Thomas Eppinger

„Das Palästinensische Volk wird sein Land befreien, mit Blut, mit Märtyrern, mit Frauen und mit Kindern! Wir werden niemals unser Land aufgeben, das Land unserer Väter und Vorfahren. Wir werden kommen und diesen Grenzzaun niederreißen mit den Fingernägeln unserer Kinder, nach Allahs Willen!“, verkündete ein Würdenträger des Al-Sawarka-Clans aus Gaza im Al-Aqsa-TV-Sender der Hamas am 29. März, einen Tag vor den blutigen Aufständen.

Schon im Vorfeld der von ihr organisierten Proteste griff die Hamas Israel immer wieder an, mit Raketen von oben, über Tunnel von unten. Zwanzig Kilometer drangen drei Terroristen über Terrortunnel ins israelische Staatsgebiet ein, bewaffnet mit Handgranaten und Messern, bevor sie von den Israelischen Verteidigungskräften (IDF) gestoppt werden konnten. Zu lesen war darüber hierzulande kaum etwas.

Bevor sich am Freitag, den 30. März, 30.000 zum Auftakt des „March of Return“ an der Grenze zu Israel sammelten, hatten israelische Beamte die „Palästinenser“ wiederholt davor gewarnt, während der Proteste den Sicherheitszaun zu durchbrechen. Die Aufrufe wurden über die Sozialen Medien verbreitet, aus Flugzeugen wurden Flugblätter abgeworfen. Allen Warnungen zum Trotz verbrannten Kämpfer der Hamas an der Grenze Reifen, brachten Sprengfallen an, attackierten die israelischen Grenztruppen mit Brandsätzen und Steinen und versuchten, die Sicherheitsanlage zu überrennen. Die israelische Armee antwortete mit Bedacht und Augenmaß. Sonst hätte eine solche Provokation, ein solcher Ausbruch an Gewalt, sehr viel mehr Tote gefordert als die 17 Terroristen, die von den Israelis getötet wurden.

Der „Marsch der Rückkehr“ zum 70. Jahrestag der „Nakba“, der Flucht und Vertreibung von ungefähr 600.000 Arabern aus dem Gebiet des heutigen Israel, ist Teil der Strategie der Hamas. Sie weiß, dass sie ihren Kampf militärisch nicht gewinnen kann und versucht jetzt mehr denn je, den Propagandakrieg für sich zu entscheiden und Israel international zu isolieren.

Das zynische Kalkül: je mehr Bilder von Toten und Verwundeten, desto größer der politische Schaden für den Gegner. Und weil Bilder von getöteten Frauen und Kindern am wirkungsmächtigsten sind, schickt sie diese an die vorderste Front. Ein IDF-Soldat griff ein 7-jähriges Mädchen auf, beim Versuch den Grenzzaun zu durchbrechen, und schickte es zurück zu seinen Eltern. Wie noch in jedem Krieg mit Israel verstecken sich die „Helden des palästinensischen Freiheitskampfes“ hinter ihren Familien. Doch diesmal nicht, um sich selbst zu schützen, wie bei den Raketenangriffen von Schulen und Spitälern aus, sondern um möglichst viele eigene Tote und Verletzte für den Propagandafeldzug zu provozieren. (…)

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