September 5, 2015 – 21 Elul 5775
Entebbe – Eine neue Ausstellung in Tel Aviv

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Ministerpräsident Netanjahu kam persönlich zur Eröffnung  

Von Monika Winter

Eine Ausstellung in Tel Aviv widmet sich der Geiselbefreiung in Entebbe. Wir wollen an diese spektakuläre Befreiung erinnern, die im Juli 1976 stattfand, als die deutschen Linksextremisten Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann – ihr Gepäck mit Bomben und Sprengstoff bestückt – am 27. Juni in Athen einen Flieger der Air France auf dem Weg nach Tel Aviv bestiegen.

Ebenfalls an Bord befanden sich zwei palästinensische Terroristen der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“. Böse und Kuhlmann waren Mitglieder der „Roten Zelle“. Es war der Flug 139 mit 248 Passagieren, darunter befanden sich viele Israelis. Der Kapitän der Airbus 300 wurde gezwungen nach Bengasi, Libyen zu fliegen. Am vierten Tag der Geiselnahme kam es zu einem schrecklichen Ereignis: unter den Gefangenen führten die deutschen Terroristen eine Selektion durch. Israelis wurden ausgesondert und mussten sich in einem anderen Raum sammeln. Darunter befanden sich auch Überlebende des Holocaust. Die anderen Entführungsopfer wurden freigelassen.

Die Entführer forderten die Freilassung von 53 Gefangenen in israelischen und deutschen Gefängnissen und insbesondere die Freilassung inhaftierter RAF-Terroristen. Begreiflich, dass der Akt der Selektion böse Erinnerungen in Israel hochkommen ließ, gerade auch, weil sie von Deutschen durchgeführt wurde. (…)

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