Der Hamburger Israeli ist ein weltweit bekannter Pantomime und gibt jetzt Körper-Sprache-Kurse 

von Heike Linde-Lembke

Der Tisch ist gedeckt, die Paprika sind geschnitten. Salat und Pizza stehen auf der Speisekarte. Koscher. Natürlich. Es ist Schabbat-Abend, und Elie Levy erwartet Gäste. Wie jeden Freitagabend. Elie Levy pflegt mit seiner Familie die jüdische Gastlichkeit mit Leidenschaft. Doch der Mann ist kein normaler Gastgeber. Er ist einer, der Gesellschaft braucht wie andere die Luft zum Atmen. Der gern erzählt, und sich gern erzählen lässt. Obwohl seine Profession stumm ist. Elie Levy ist Pantomime, einer, der mit Armen, Händen und Beinen spricht, mit den Augen, dem Körper. Auch mit dem Mund. Stumm. Doch wehe, Elie Levy öffnet den Mund nicht, um Freude, Staunen oder auch Entsetzen zu mimen, sondern, um tatsächlich zu reden. Dann ist allerhöchste Vorsicht geboten. Denn der Mann der stummen Kunst kennt weder Punkt noch Komma. Wer Elie Levy etwas fragt, reist mit ihm zu Menschen und Orten in der ganzen Welt. So wie seine Gäste am Schabbat-Abend.

Er springt von Thema zu Thema, von seiner Geburt in Jaffo über die Familiengeschichte in Turkmenistan und Usbekistan, Afghanistan bis Persien, über den Vater, der sich als Teppichhändler in Teheran durchschlug, damals, als es noch einen Schah gab und seine Kaiserin Farah Diba, als die Frauen noch nicht Schleier und Burka tragen mussten.

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