April 2, 2015 – 13 Nisan 5775
Ein Stolperstein für Opa

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Heinrich Lichtwitz aus Jerusalem reiste mit seiner Familie an, um zu erinnern  

Von Simon Akstinat

Man denkt normalerweise nicht an junge, fröhlich-dynamische Familien, wenn man einen Stolperstein im Pflaster einer Straße entdeckt.
Auf einem solchen Stein steht der Name einer Person, die man nicht kennt, und die entweder ermordet wurde oder mittlerweile eines natürlichen Todes gestorben ist.
Umso schöner zu sehen, dass der am 27. März extra aus Jerusalem angereiste Heinrich Lichtwitz, der nun an seinem alten Wohnort in Berlin-Charlottenburg mit einem Stolperstein geehrt wurde, seine ganze Familie mitgebracht hatte. Es war daher eine vergleichsweise fröhliche Runde, bei der aber auch Tiefe und Besinnung ihren Platz hatten.
Künstler Gunter Demnig, der Initiator des Stolperstein-Projektes, verlegte geübt insgesamt acht Steine an diesem Vormittag. Der engagierte Sprecher der Stolperstein-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf hielt eine Ansprache. In diesem Berliner Bezirk gibt es besonders viele Steine, denn die Zahl jüdischer Einwohner war hier schon immer höher als im Berliner Durchschnitt.

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