Januar 6, 2017 – 8 Tevet 5777
Ein Besuch an der Gaza-Grenze 2016

image

Der Herausgeber der JÜDISCHEN RUNDSCHAU vor Ort  

  • Januar 6, 2017 – 8 Tevet 5777
  • Israel
  • 438 mal gelesen

Von Dr. Rafael Korenzecher

Ausgerechnet am geschenk-trächtigen Nikolaustag 2016 war ich in Kerem Schalom, dem israelischen Grenzdreieck zu Gaza und Ägypten.
Nachrichten-mäßig vorsätzlich kleingehalten von unseren israel-aversen öffentlich-rechtlichen Zwangsgebühren- und anderen nachrichten-filternden Mainstream-Medien hat Ägypten jegliche Grenzpassage, jeden Warenverkehr und jede Form von Versorgung nach Gaza-Hamastan vollständig eingestellt.

Nur das allenthalben durch unsere Politik und deren Medien geschmähte und dämonisierte, von den Gazanern und ihrer mit überwältigender Mehrheit gewählten Terror-Hamas dauerbedrohte und seit der dem Gazastreifen durch den jüdischen Staat ohne Gegenleistung geschenkten Unabhängigkeit mit über 24.000 Raketen auf seine Zivilbevölkerung beschossene Israel gewährleistet als einziger Staat weltweit den gesamten Warenverkehr und die Versorgung Gazas mit allen erforderlichen Gütern.

Täglich werden 900 Lastwagen – weit über 300.000 im Jahr – abgefertigt und täglich nahezu 20.000 Tonnen aller erdenklichen Waren für die Gazaner passieren die Grenze – das sind nahezu 7 Millionen Tonnen (7 Milliarden Kilogramm) per anno. Bei einer Bevölkerungszahl von 1,8 Millionen sind das ca. 3,9 Tonnen an unterschiedlichsten Gütern pro Bewohner und Jahr.
Dabei ist eine Abfertigung der Trucks im Wesentlichen nur am Tage möglich, da die Beschenkten – verstehe das wer will – nachts im Schutze der Dunkelheit häufig aus geringerer Ferne wahllos auf das Grenzgelände schießen.

Bei Kenntnis und genauerer Betrachtung dieser uns durch unsere ach so aufrichtigen, einseitig auf Israel-Bashing ausgerichteten Mainstreammedien rücksichtsvoll und gern vorenthaltenen Fakten werden die haltlosen und ungeheuerlichen Nazi-Ghetto-Vergleiche Gazas durch die linken Gaza-Flotillen-Junkies vom Schlage der MdBs und Israelhasserinnen Groth und Höger sowie der scheinheiligen Vertreter der deutschen Kirchen vom Schlage eines Gregor Maria Hanke und des Kinderprüglers und Sauna-mit abhängigen-Seminaristinnen-Gängers Bischof Walter Mixa, sehr schnell als das erkennbar, was sie in Wirklichkeit sind: nämlich infame Israel-Dämonisierung und kaum noch getarnter Antisemitismus.

Obwohl ein großer Teil des durch Israel gewährleisteten Warenstroms nach Gaza aus Spendenzuwendungen unterschiedlicher Gaza-Aktivisten und internationaler Hilfsorganisationen besteht, werden die kostenfrei in Empfang genommenen Waren nach Eintreffen in Gaza durch die Hamas-Mörder-Clique mit hohen Zöllen belegt und zu Wucherpreisen an die gazanische Bevölkerung verkauft.

Der erhebliche, den Gazanern durch ihre eigene Führung abgepresste Gewinn finanziert – mit Wissen und gezieltem Wegsehen der internationalen Warenabsender, nicht zuletzt auch aus Deutschland und der EU – zu einem Teil die Raketen und übrigen Angriffswaffen, mit denen die Hamas-Verbrecher den Beschuss und die zahlreichen Terrorakte gegen die israelische Bevölkerung begehen, zum anderen Teil den zügellosen und ausschweifenden, in jederlei Abundanz und Luxus gelebten Lifestyle der Hamas-Führer, ihrer Frauen und ihrer übrigen weiblichen Entourage, die allesamt hofierte Kundinnen in den Luxusmarken-Shoppingtempeln der Weltmetropolen wie etwa Paris, Rom und London sind.

Zu den täglich durch Israel abgefertigten Gütern gehören auch häufig sogenannte Double-Use-Waren, die sowohl für zivile als auch -- mit oder ohne Modifikation -- für Terrorzwecke und die massive Aufrüstung der Gaza-Mörder genutzt werden können und zu großen Teilen auch genutzt werden.

Israel weiß durchaus um die Brisanz und den von der Gaza-Mord-Clique praktizierten Missbrauch derartigen Warentransfers, hat sich aber als demokratischer Staat aus humanitären Gründen entschlossen derartige Güter nicht vom Transfer auszuschließen.

Das Foto zeigt Säcke, in denen die UNRWA, eine sich hinter dem Namen „Hilfsorganisation“ nur mangelhaft tarnende UNO-Organisation zur Unterstützung arabischen Terrors gegen Israel, Millionen von Tonnen Zement nach Gaza bringt, um weniger den Häuserbau, sondern vielmehr den illegalen Bau zahlreicher kilometerlanger, bis weit ins israelische Hinterland reichender mannshoher Terror-Tunnel aus Gaza zu ermöglichen, die der Hamas-Clique illegalen Waffentransport in großer Menge erlauben und den Hamas-Terroristen als geheime Infiltrierungs-Zugänge zur Begehung von Terrormorden an israelischen Zivilisten weit hinter der Grenze im israelischen Hoheitsgebiet dienen.

Damit dürfte Israel der einzige Staat in der Welt sein, der aus dem Gefühl der humanitären Verantwortung für die Bevölkerung Gazas, die ihren eigenen Führern allerdings fremd ist, die massive Aufrüstung der ununterbrochen auf seine eigene Vernichtung zielenden Feinde in Kauf nimmt.

Ägypten hat wie gesagt an seiner Gaza-Grenze längst jede Warenlieferung nach Gaza eingestellt und ohnehin das an Gaza angrenzende Gebiet unter aktiver Mitwirkung der Hamas an den IS verloren.
Es bedarf keiner Erwähnung, dass all dies ebenso wenig wie die einzigartige Geste nahezu suizidaler Humanität des Staates Israel so gut wie keinen Eingang findet in die Berichterstattung unserer Terror-gegen-Israel-Versteher, Täter-Opfer-Verdreher und Israel-Dauer-Verurteiler aus der linken, islam-affinen Pseudo-Gutmensch-Journaille unserer Mainstream-Medien.

Dies wird sich auch, angesichts der all diese Mechanismen bewusst außer Acht lassenden westlichen Terrorunterstützungs-Politik und angesichts der Judenhass-Gehirnwäsche, die die Hamas und die arabische Autonomiebehörde täglich und ungehindert bereits an den Kindern ihrer Bevölkerung verübt, kaum ändern und in absehbarer Zukunft zu einer neuen Aggressionshandlung und Terror-Eskalation aus Gaza führen.

Dr. Rafael Korenzecher

Komplett zu lesen in der Druck- oder Onlineausgabe der Zeitung. Sie können die Zeitung „Jüdische Rundschau“ hier für 39 Euro im Papierform abonnieren oder hier ein Onlinezugang zu den 12 Ausgaben für 33 Euro kaufen.


Sie können auch diesen Artikel komplett lesen, wenn Sie die aktuelle Ausgabe der "Jüdischen Rundschau" hier online mit der Lieferung direkt an Sie per Post bestellen oder jetzt online für 3 Euro statt 3,70 Euro am Kiosk kaufen.

Brief an die Redaktion schreiben

Email This Page