Mai 13, 2015 – 24 Iyyar 5775
Das Schweigen der „Palästina-Freunde“

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Kein Aufschrei angesichts des IS-Massakers im syrischen Palästinenser-Lager Jarmuk  

Von Jerome Lombard

Die Entrüstung war ihm sichtlich anzusehen. Als Ahmad Tibi, Knesset-Abgeordneter für die „Vereinigte Arabische Liste“, Anfang April vor die israelische Presse trat, steckten ihm die aktuellen Schreckensbilder und Horrornachrichten aus dem palästinensischen Flüchtlingslager Jarmuk noch frisch in den Knochen. „Was in Jarmuk passiert, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Über tausend Palästinenser wurden getötet“, so Tibi. Der 56-jährige langjährige Politiker ist Israeli palästinensisch-muslimischer Abstammung und ansonsten immer ganz vorne mit dabei, wenn es um die Dämonisierung Israels und der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geht. Kritische Bemerkungen zur PLO oder zur Hamas sind von Tibi hingegen kaum überliefert.

Die Eroberung von 90 Prozent des mehrheitlich von Palästinensern bewohnten Flüchtlingslagers im Süden der syrischen Hauptstadt Damaskus durch Truppen der Terrormiliz des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) lies Tibi nun deutliche Worte finden.

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