Israel will mal wieder nicht so wie deutsche Journalisten  

Oktober 5, 2015 – 22 Tishri 5776
Das „herzlose“ Israel

Von Monty Maximilian Ott

Wenn man dieser Tage durch die Zeitungen schaut, dreht sich fast alles um das Thema Flüchtlinge und Zuwanderer. Es kommen berechtigte Fragen auf, wie z.B. die nach einem menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen. Viele europäische Länder führen wieder Grenzkontrollen ein und manche machen die Grenzen auch komplett dicht. Fakt ist: dies ist die größte Zuwanderungswelle seit Jahrzehnten. Wie kann man da für ein gutes Gewissen sorgen? Indem man jemand anderes dämonisiert und wer wäre hierbei beliebter als Israel?

Es ist keine Kunst zu versuchen, das Thema Flüchtlinge mit Israel zu verbinden. Immerhin stammen aktuell viele Flüchtlinge aus Syrien und dieses hat auch eine direkte Grenze mit Israel. Wenn es nach der „Süddeutschen“ und dem Dumont-Blatt „Frankfurter Rundschau“ geht, dann ist diese Grenze seit Jahren „dicht“. Wobei der Begriff „dicht“ vielleicht nicht ganz treffend ist. Die Situation gestaltet sich so, dass seit Anbeginn des Bürgerkrieges etliche Granaten und Patronen auf der israelischen Seite der Golanhöhen einschlagen. In Israel versucht man sich jedoch aus diesem Krieg herauszuhalten, gibt es da doch noch die Hisbollah, die Hamas und den Iran, die einem ständig mit Vernichtung drohen.

Doch ist man sich seit Anbeginn des Konfliktes seiner humanitären Verpflichtung bewusst und behandelt diejenigen Syrer, die es bis zur Grenze schaffen, in israelischen Krankenhäusern. Dabei ist das für beide Seiten kein leichter Akt. Israel gilt für viele Syrer als Erzfeind, nicht zuletzt für diejenigen, die seit Jahren in syrisch-palästinensischen „Flüchtlings“-lagern vor sich hinvegetieren. Anstelle diese „Flüchtlinge“ der dritten Generation in die arabischen Gesellschaften (es sind immerhin Araber unter Arabern!) miteinzubinden, werden sie weiterhin als Faustpfand gegen Israel eingesetzt. Während des syrischen Bürgerkrieges gerieten die „Flüchtlinge“ zwischen die Fronten.
Da ist der Vorschlag des ewigen Palästinenserpräsidenten Machmud Abbas naturgemäß Wasser auf die Mühlen des israel-obsessiven deutschen Journalisten.

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