März 5, 2015 – 14 Adar 5775
„Darf ich am Schabbat Fahrrad fahren?“

Monty Ott stellt die erfolgreiche Facebook-Gruppe „Frag den Rabbiner“ vor

Fast 1,4 Milliarden Menschen sind inzwischen im sozialen Netzwerk Facebook aktiv. Mit seinem eigenen Profil kann man seine Freunde über sein Leben auf dem Laufenden halten, man kann chatten, man kann Bilder und Videos posten und bewerten. Und jetzt hat man auch den unmittelbaren Draht zu einem Rabbiner, wenn eine halachische Frage nicht warten kann.
Durch die Anonymität des Internets können viele ihre Hemmschwelle überwinden und Fragen stellen, die sie vielleicht sonst nicht stellen würden. Auch schüchterne und zurückhaltende Menschen kommen zu Wort und können sich austauschen. Und diejenigen, die keinen guten Draht zu einem Rabbi haben, können sich nun im sozialen Netzwerk beraten lassen. Doch wir sollten am Anfang beginnen: Alles begann damit, dass jemand aufgrund eines Gerüchtes ein Problem mit der
Post hatte. Er stellte sich die Frage „Ist es koscher eine Briefmarke abzulecken?“. Mit dieser Frage trat er an den bundesweit aktiven Kölner Bildungsverein Jewig (Jews in Germany) heran. Er konnte nicht begründen, warum er das Ablecken für unkoscher hielt. Darauf folgte erst einmal eine lange Zeit, in der die Frage in Vergessenheit geriet und genau das war der Auslöser. Katia Bruria Novominski, ihres Zeichens Geschäftsführerin und Alex Deloman, General Project Manager, gründeten die Facebook-Gruppe als eine Art Projekt. Es war der Wunsch danach, eine halachische Beratungsstelle zu schaffen, zu der man ohne große Scheu Kontakt aufbauen kann und von der es eine prompte und kompetente Antwort gäbe, die ein Rabbiner auf Deutsch formuliert.

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