Politik

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August 7, 2014 – 11 Av 5774

Fünf vor Zwölf?

Charlotte Knobloch, die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, ist eigentlich ein bedächtiger Mensch. Sie neigt nicht zu lauten Tönen, nicht zu Übertreibungen und auch nicht zum Alarmismus. Wenn sie also einmal deutlich wird, darf man davon ausgehen, dass es einen besonderen Grund dafür gibt. Und vor wenigen Tagen ist sie überaus deutlich

August 7, 2014 – 11 Av 5774

«Viel Unterstützung durch Einzelpersonen»

Nathan Gelbart, Vorsitzender von Keren Hayesod Deutschland, über Spenden und geförderte Projekte in Israel, die Berichterstattung in deutschen Medien und Zivilcourage 

Herr Gelbart, können Sie uns kurz etwas zur Geschichte und zum politischen Profil von Keren Hayesod sagen? Der Keren Hayesod – auf Deutsch «Gründungsfonds» – wurde zeitgleich mit dem völkerrechtlichen Mandat an das Vereinigte Königreich zur Gründung...

August 7, 2014 – 11 Av 5774

Engagiert bei NS-Aufarbeitung

Union Progressiver Juden ehrt Justizminister Heiko Maas mit dem Israel-Jacobson-Preis 

Bundesjustizminister Heiko Maas ist mit dem Israel-Jacobson-Preis geehrt worden. Die von der Union Progressiver Juden in Deutschland (UPJ) verliehene Auszeichnung nahm er am 24. Juli bei einer feierli- chen Zeremonie im Plenarsaal des Berliner Kammergerichts entgegen. Mit...

August 7, 2014 – 11 Av 5774

Der Mob rast

In Deutschland offenbart sich anlässlich der erneuten Eskalation im Nahost-Konflikt wieder einmal der tiefsitzende Antisemitismus. 

Wenn sich die Außenminister Frankreichs, Italiens und Deutschlands treffen, um in einer gemeinsamen Erklärung zu beteuern, «mit allen Mitteln des Rechtsstaats gegen Taten und Äußerungen» vorgehen zu wollen, «die die Grenze zu Antisemitismus» überschreiten, dann müssen dramatische...

August 7, 2014 – 11 Av 5774

Wo Ladino noch zu Hause ist

Ein Streifzug durch das jüdische Istanbul und seine verbliebenen Spuren 

Die Straßen sind klein und eng. Die Häu- ser ducken sich vor der Sonne, Handwerker und Teetrinker hocken vor ihren Türen. Keine Gegend für Touristen. Hierher sind vor mehr als 500 Jahren die Juden aus Spanien geflohen,...

Juli 12, 2014 – 14 Tammuz 5774

Brief von Außenminister Avidgor Liberman an seine Amtskollegen

Außenminister Avigdor Liberman hat an die Außenministerinnen und Außenminister der Länder, mit denen Israel diplomatische Beziehungen unterhält, folgenden Brief gesandt. Das Schreiben erläutert die Hintergründe der Militär-Operation „Schutzlinie“, mit deren Hilfe Israel den Terror der Hamas stoppen will.  

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, wie Sie sicher verfolgt haben, hat Israel diese Woche als Reaktion auf den andauernden Raketenbeschuss durch die Hamas eine Militäroperation im Gazastreifen begonnen. Die letzte Welle von Raketen begann am 12....

Juli 3, 2014 – 5 Tammuz 5774

Trauer um Naftali, Gilad und Eyal

Entführte israelische Teenager sind tot – Zynismus bei der Hamas 

Seit Montag ist es bittere Gewissheit: Die Entführung der israelischen Teenager Naftali Frenkel (16), Gilad Scha’ar (16) und Eyal Jifrah (19) kann keine glückliche Wendung mehr nehmen. Die Leben der drei Talmudschüler, die am 12. Juni in...

Juli 3, 2014 – 5 Tammuz 5774

Meshugge» – was denn sonst…?

Wie ich eine ziemlich unkoshere Nacht inmitten von «Berliner» Israelis erlebte 

Letzte Woche kam der Brief von der Amts- anwaltschaft Berlin: «Tatzeit: 07. September 2013. Tatvorwurf: Diebstahl. Tatort: Brun- nenstr. 70. Sehr geehrte Frau Fischer, die ein- geleiteten Ermittlungen haben bisher leider nicht zur Feststellung des Täters geführt.»...

Juli 3, 2014 – 5 Tammuz 5774

«Ziel ist die Repatriierung von 3,5 Millionen Diasporajuden»

Avigdor Lieberman über Israels nationale Prioritäten, Verhandlungen mit den Palästinensern, neue Visa-Regelungen und den Ukraine-Konflikt 

Herr Außenminister, wie sollte Israel Ihrer Meinung nach künftig die Beziehungen zur jüdischen Diaspora gestalten? Das jüdische Volk, egal wo seine Vertre- ter auch leben, ist eine einzigartige Nation, deren Herz in Jerusalem schlägt. Mit dem Glauben...

Juli 2, 2014 – 4 Tammuz 5774

Der Jahrhundertmann

Marko Max Feingold, Präsident der Jüdischen Gemeinde Salzburg, ist 101 Jahre alt. Er hält immer noch Zeitzeugen-Vorträge und kämpft beherzt gegen Antisemitismus. Die Mozartstadt stiftete ihm nun einen eigenen Preis 

Er ist ein Mann des vergangenen Jahrhunderts. Und des jetzigen. Wache Augen, humorvoller Blick, Figur und Haltung signalisieren Stärke und gleichzeitig eine unverbrüchliche Liebe zu den Menschen. Marko Max Feingold sitzt hin- ter seinem Schreibtisch und erzählt...

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