Kunst und Kultur

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Februar 8, 2016 – 29 Shevat 5776

Deutschlands Supertalent

Der Maler Max Liebermann – Begründer der Moderne in Deutschland  

Von Claudia Trache Max Liebermann war stolz darauf einer etablierten jüdischen Familie in Berlin anzugehören. In seinem Lebenslauf als Abiturient 1866 schrieb er: „Ich, Max Liebermann, bin am 20. Juli 1847 in Berlin geboren. Mein Vater Louis Liebermann, erzog mich treu dem Glauben der Väter, in der jüdischen Religion.“ Sein Großvater Joseph Liebermann stammte aus

Januar 4, 2016 – 23 Tevet 5776

Let my mirror go!

Ein philosophisches Selbstgespräch  

Von David Serebrjanik Neulich habe ich einen krassen Fall von Diskriminierung erlebt. Mitten in Deutschland. Ich stand in dunklen Träumen vor dem Spiegel und plötzlich schrie mich mein Spiegelbild im akzentfreien Deutsch (wobei er meinen russischen Namen...

Januar 4, 2016 – 23 Tevet 5776

Merkst Du schon, wie jüdisch Du bist?

Das Lehrstück „Der andorranische Jude“ von Max Frisch  

Von Hermann Zabel Die Leidensgeschichte des jüdischen Volkes fand in der von den Nazis betriebenen Ermordung von 6 Millionen Juden einen grauenvollen Höhepunkt. Seit mehr als 2.000 Jahren werden Juden verfolgt, gedemütigt, ausgegrenzt, getötet. Vom einfachen Vorurteil...

Januar 4, 2016 – 23 Tevet 5776

Ist Schreiben unbedeutend?

Die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev überlebte einen Bombenanschlag  

Von Simone Scharbert Im neuen Roman „Schmerz“ der israelischen Bestsellerautorin Zeruya Shalev geht es um familiäre Beziehungen, persönliche Handlungsspielräume und die Frage, was Schmerz für unsere Leben bedeuten kann. Zeruya Shalev hat es wieder geschafft. Sie hat...

Januar 4, 2016 – 23 Tevet 5776

Überleben nach dem Überleben

Große Hoffnungen für einen Neubeginn  

Von Miriam Magall Wie sieht die Welt nach 1945 aus? In Palästina? In Europa? In Deutschland? Diese Zeit wird in der Literatur bisher wenig thematisiert. Der Krieg ist zu Ende, in Europa, nicht aber im Nahen Osten....

Januar 4, 2016 – 23 Tevet 5776

Eine ganz normale Straßenbahn?

Ein Band, das Ost- und West-Jerusalem verbindet  

Von Miriam Magall Seit dem Jahr 2011 gibt es sie endlich, eine Straßenbahn, die erste und vorläufig einzige in ganz Israel: Sie verbindet den Herzl-Berg im Westen der Stadt mit PisgatZe’ev im Osten und damit zugleich über...

Dezember 4, 2015 – 22 Kislev 5776

Die erste Rabbinerin der Welt

Zum neuen Film über „Fräulein Regina Jonas“  

Von Laura Külper Wie macht man einen Film über eine Frau, von der nur ein einziges Foto existiert? Die vor über 100 Jahren in Berlin gelebt hat und über deren Leben und Wirken kein Zeitzeuge mehr berichten...

Dezember 4, 2015 – 22 Kislev 5776

Die dichtende Denkerin

Zum 40. Todestag von Hannah Arendt  

Von Simone Scharbert Erstmals erscheinen noch unbekannte Gedichte Hannah Arendts in einer eigenen Ausgabe und betonen einmal mehr die Bedeutung der Dichtkunst für das Werk der Philosophin. „Damit Du aber weißt, wie mir zumute ist, schreib ich...

Dezember 4, 2015 – 22 Kislev 5776

Denker des Zweifels

Zum Tod von André Glucksmann  

Von Marko Martin Welch schreckliche Koinzidenz! Ausgerechnet am Tag der Beerdigung von André Glucksmann wurde seine Heimatstadt Paris zum Tatort terroristischen Massenmords. Grauenhafte Bestätigung seiner Thesen, die so manch jüngerer Zeitgenosse bereits unter der Rubrik „Hysterie“ hatte...

November 4, 2015 – 22 Heshvan 5776

Modernes Design hebräischer Lettern.

Eine neue Ausstellung im „Israel Museum“ zu Typografie und Buchkunst  

von Arndt Engelhardt (Leipzig/Jerusalem) Es ist schon viel berichtet worden über die Blüte jüdischer Kunst und Kultur während der Zwischenkriegszeit. Martin Buber (1878–1965) hatte unmittelbar nach der Jahrhundertwende im ersten Heft der Zeitschrift „Ost und West“ eine...

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