Kunst und Kultur

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Juli 7, 2016 – 1 Tammuz 5776

Grauen als Verkaufsschlager

Der pietätlose Missbrauch des Holocausts als Kulisse für zweifelhafte Kino-Machwerke  

Von Michael Groys „Shoah“ ist kein Film über das Überleben, sondern über den Tod, sagte der französische Regisseur Claude Lanzmann über sein monumentales zehnstündiges Werk. In diesem Dokumentarfilm werden keine üblichen Schwarz-weiß-Bilder verwendet oder Effekte, die man üblicherweise aus Filmen über die Zeit kennt. Es sprechen Zeitzeugen über sich und über die Opfer der Schoah.

Juli 7, 2016 – 1 Tammuz 5776

Sexualität und Judentum

Seit Jahrhunderten beschäftigt das Thema Kabbalisten und Rabbiner  

Von Gerhard Haase-Hindenberg Die Amerikaner (und nicht nur diese) lieben „Dr. Ruth“, wie sie die kleine agile Frau nennen, die mit vollem Namen Ruth Westheimer heißt. Aufgewachsen war sie als Karola Ruth Siegel in einer orthodox-jüdischen Familie...

Juli 7, 2016 – 1 Tammuz 5776

Wo London auch deutsch spricht

Ein Reisetipp für Stamford Hill (London)  

Von Björn Akstinat Die Außenbezirke der britischen Hauptstadt sind größtenteils von afrikanischen und asiatischen Einwanderern geprägt. Doch ein Stadtteil am nördlichen Rand macht eine Ausnahme: Stamford Hill. Er ist das größte Ballungszentrum orthodoxer Juden Europas. Rund 30.000...

Juli 7, 2016 – 1 Tammuz 5776

Die Stimme der Schoah – Ein Nachruf zum Tod von Eli Wiesel

Von Michael Groys Wer die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besucht hat, stellt sich viele Fragen. Es gibt aber seltsamerweise so wenige Antworten. Jede rationale Erklärung von Auschwitz misslingt. Dennoch stellen sich gläubige und nicht-gläubige Menschen diese unerträglich einfache Frage:...

Juli 7, 2016 – 1 Tammuz 5776

Öffentliche Stiftung hofiert Judenhasser

Das üble Spiel der Stiftung Preußischer Kulturbesitz  

Von Adam Elnakhal Notfalls müssen die Bayern die letzten Preußen sein. So lautet ein beliebter Spruch im Freistaat, wenn man darauf anspielen möchte, dass die Preußen vom geraden Weg abkommen. Inzwischen müssen wohl alle noch halbwegs mit...

Juni 2, 2016 – 25 Iyyar 5776

Mel Brooks zum Neunzigsten

Jüdische Komik als Stil-Prinzip  

Von Gerhard Haase-Hindenberg Als er schon „der Brooks“ war, lud er seine Mutter Kate ein mit ihm nach Kiew zu reisen – dorthin, wo sie im Schtetl einen Teil ihrer Kindheit verbracht hatte. Die alte Dame überlegte...

Juni 2, 2016 – 25 Iyyar 5776

A Mensch!

Zum 100. Todestag von Scholem Alejchem, dem „jüdischen Mark Twain“
  

Von Michael Groys 
 „Wir lachen, um nicht zu weinen“ schrieb Scholem Alejchem einmal über das Schicksal und den Alltag der Juden im zaristischen Russland. Sein gesamtes Lebenswerk kann wohl am besten mit diesem Spruch beschrieben werden....

Juni 2, 2016 – 25 Iyyar 5776


Vergessene Schätze der jüdischen Musik

Alan Bern und das Semer-Ensemble  

Von Guido Diesing Es ist Musik, die es nicht mehr geben sollte, wenn es nach den Nationalsozialisten gegangen wäre: Lieder, die in den 1930er Jahren auf dem jüdischen Label „Semer“ in Berlin veröffentlicht wurden und deren Aufnahmen...

Mai 11, 2016 – 3 Iyyar 5776

Vermischt, was nicht vermischt werden darf

„Angezettelt“ – eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum  

Von Nikoline Hansen Pünktlich zu Hitlers Geburtstag öffnete das Deutsche Historische Museum eine Ausstellung für das Publikum, die sich in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin unter dem Titel „Angezettelt“ dem Thema „Antisemitische...

Mai 11, 2016 – 3 Iyyar 5776

Der Großmeister des subversiven Witzes

Der Komiker Sacha Baron Cohen im Porträt  

Von Monty Aviel Ott An seinen Filmen scheiden sich die Geister. Berechtigterweise – sind sie doch eine Gradwanderung zwischen Zynismus, einem düsteren Humor und teilweise dem bewussten Überschreiten des guten Geschmacks. Er ist der Großmeister skandalöser Blockbuster,...

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