Kunst und Kultur

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September 5, 2015 – 21 Elul 5775

„Kisch mir im tuches!“

Über Thomas Meyers jiddisch-schweizerisches Romandebüt  

Von Laura Hofmann Der 25-jährige Protagonist Mordechai Wolkenbruch, kurz „Motti“, stammt aus orthodox-jüdischem Hause, trägt für gewöhnlich Bart, weiße Hemden und schwarze Hosen, besitzt als jüngster Sohn der Familie eine besonders enge Bindung zu seiner überambitionierten Mutter, studiert Wirtschaft und arbeitet zweimal wöchentlich in der Versicherungsfirma seines Vaters. – Das Klischee vom frommen Juden scheint

September 5, 2015 – 21 Elul 5775

Reisetagbuch „Madiba Days“

Juden in Südafrika und die Überwindung der Apartheid  

Von Martin Jehle Marko Martin, 44 Jahre alt und in einer christlichen Familie in Sachsen aufgewachsen, machte sich im 1989 auf, die Enge der DDR zu verlassen. Die Ausreise nach West-Berlin war für ihn, nach Wehrdienstverweigerung und...

September 5, 2015 – 21 Elul 5775

Die Juden im Rheinland

Der Heimatforscher Matthias Bertram hat jahrelang recherchiert  

Von Florian Hunger In einem Lied der österreichischen Folk-Rock-Band STS beschreibt das lyrische Ich in suggestiven Versen eine kleine Stadt, die deutlich sichtbar für jeden langjährigen Bewohner einen großen Teil ihrer vertrauten Einwohnerschaft verloren hat, wodurch sich...

September 5, 2015 – 21 Elul 5775

Deutsche Schulbücher

Viele Lehrer sprechen den Nahost-Konflikt aus Angst vor ihren Schülern nicht an Von Klaus Thörner Die in der vergangenen Woche veröffentlichten Empfehlungen der Deutsch-Israelischen Schulbuchkommission verkennen die Brisanz des Israelhasses und des damit in engem Zusammenhang stehenden...

September 5, 2015 – 21 Elul 5775

Mit heiler Welt zum Millionenerfolg

…und ins KZ - zur neuen Else-Ury-Biografie von Marianne Brentzel  

V on Miriam Magall Sie wird in eine gutbürgerliche jüdische Berliner Familie hineingeboren: Am 1. November 1877 kommt Else Ury als Tochter von Emil Ury und seiner Frau Franziska, geborene Schlesinger, auf die Welt. Else wächst mit...

September 5, 2015 – 21 Elul 5775

Am Ende ein Fest

Der aufsehenerregende Film der Regisseure Sharon Maymon und Tal Granit startet am 24. September 2015 bundesweit  

Von Laura Külper Eine alte Frau schleppt sich mit ihrem Rollator zum klingelnden Telefon. Erschöpft nimmt sie den Hörer ab: „Hallo?“ „Zelda, hier spricht Gott“ ertönt eine tiefe hallende Stimme. Die Stimme versucht Zelda zu überzeugen, noch...

August 7, 2015 – 22 Av 5775

Der Schmuggel über die Zeitgrenze

Zur neuen Autobiographie von Chaim Noll  

Von Martin Jehle Chaim Noll, regelmäßigen Lesern durch seine Beiträge für die Jüdische Rundschau ein Begriff, hat mit „Der Schmuggel über die Zeitgrenze“ (Verbrecher Verlag, 2015, 486 Seiten) autobiographische Erinnerungen vorgelegt. Noll, der im Juli 61 Jahre...

August 7, 2015 – 22 Av 5775

Ghetto – Vom Mittelalter bis zum Gangsta Rap

Von der Verharmlosung eines Wortes  

Von Michael Groys Ich war seit meiner jüngsten Kindheit mit dem Wort „Ghetto“ konfrontiert. Es tauchte immer wieder in Gesprächen, Erzählungen oder Kommentaren auf. Meine Großeltern, abgesehen von mei- nem Großvater väterlicherseits, waren Ghettohäftlinge, genauer gesagt jüdi-...

August 7, 2015 – 22 Av 5775

Menschlichkeit fördern mit dem Aurora-Preis

Eli Wiesel und George Clooney rufen einen neuen Preis ins Leben  

Von Irina Lamp Verbrechen gegen die Menschheit nehmen nicht nur Millionen Menschen das Leben, verursachen viel Leid und Schmerz, sondern sie beben auch lange nach. Man denke an den Holocaust an den Juden oder den Genozid an...

August 7, 2015 – 22 Av 5775

„Israel ist an allem Schuld“

Eine Rezension des neuen Buches von Esther Schapira und Georg Hafner  

Von Nikoline Hansen „Eine entlarvende und provozierende Streitschrift“ übertitelt der Verlag seine Werbung für das jüngst erschienene Buch von Georg Hafner und Esther Schapira. „Wieso und wen provozierend?“ darf sich der Leser nun fragen, zumal der Untertitel...

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