Kunst und Kultur

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November 9, 2018 – 1 Kislev 5779

Der letzte Jolly Boy


Regisseur Hans-Erich Viet setzt dem Auschwitz-Überlebenden Leon Schwarzbaum ein filmisches Denkmal  



Von Simon Akstinat

 Ein Mann, der in seinem Alter noch so fix zur Tür eilt, ist eine echte Rarität: Ich bin zu Besuch beim 97-jährigen Leon Schwarzbaum, der heute außer mir auch noch seinen Regisseur Hans-Erich Viet zu Hause empfängt.

Die JÜDISCHE RUNDSCHAU berichtete bereits in der Vergangenheit über Herrn Schwarzbaums bewegte Biografie („Ich will es

November 9, 2018 – 1 Kislev 5779

Das unorthodoxe Leben des orthodoxen Rabbiners

Gunda Trepp veröffentlicht die Biografie ihres verstorbenen Mannes Leo Trepp, des letzten amtierenden Landesrabbiners in Deutschland vor der Schoah  

Von Dr. Nikoline Hansen Manchmal kann man sich glücklich schätzen einem Menschen zu Lebzeiten begegnet zu sein, der sich mit Strahlkraft und Energie für eine Sache einsetzt und so in Erinnerung bleibt. Auch bei Rabbinern ist das...

November 9, 2018 – 1 Kislev 5779

Der Islam ist keine Rasse – die Zugehörigkeit zum Islam ist eine freiwillige Entscheidung

Die ex-moslemische, in Syrien geborene Autorin Laila Mirzo hat dazu das aufrüttelnde Buch „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim“ veröffentlicht.  

Von Miriam Baum 
 „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim – Über die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur“ so der Titel des Erstlingswerks der deutsch-syrischen Autorin Laila Mirzo. Der provokante Titel des Buches lässt...

November 9, 2018 – 1 Kislev 5779

Wer kann und will die Expansionsgelüste des Iran noch stoppen?

Die arabischen Staaten der Region fürchten den Iran wahrscheinlich noch mehr als Israel  

Von Adrian Lauber Es scheint, als stünden die theokratischen Herrscher des Iran auf dem Höhepunkt ihrer Machtentfaltung. Das Mullah-Regime hat sich mit Hilfe der von ihm finanzierten und bewaffneten Dschihadisten-Milizen eine hegemoniale Stellung erkämpft, vor der weite...

Oktober 6, 2018 – 27 Tishri 5779

„Kaddisch für Babuschka“

Rezension des neuen Romans der Lemberger Autorin und Hochschuldozentin Marina Neubert  

Von Dr. Nikoline Hansen Marina B. Neuberg ist eine der jüdischen Zuwanderer, die in den 90er Jahren aus Russland nach Deutschland kamen, um dem jüdischen Leben hier wieder neue Impulse zu geben und es zu stärken. Sie...

Oktober 6, 2018 – 27 Tishri 5779

Kunst und Kabbalah

GedächtnisbildKunst und Kabbalaher – Chava Pressburgers Impressionen in Papier  

Von Dr. Nikoline Hansen Erschreckend düster wirken die Bilder und Skulpturen der israelischen Künstlerin Chava Pressburger auf den ersten Blick. Dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – sind sie es wert, mit einem zweiten Blick gewürdigt zu...

Oktober 6, 2018 – 27 Tishri 5779

Tanzen und Judentum: Israelische Tanz-Camps in Europa

Auch im Lande Kafkas wird israelischer Volkstanz immer populärer  

Von Matti Goldschmidt Tanzcamps in Europa? Mag es heute bereits etwa ein Dutzend solcher mehrtätigen Veranstaltungen pro Jahr geben wie etwa das Machol Finnland, Machol Baltica oder Machol Italia, so begann hier alles im Sommer 1978, als...

Oktober 6, 2018 – 27 Tishri 5779

Mazedonierin, Germanistin und Jüdin

Ein Interview mit Maja Susha von der jüdischen Gemeinde Skopje über die Juden in Mazedonien  

JÜDISCHE RUNDSCHAU: Frau Susha, was ist Ihrer Meinung nach das wichtigste Ereignis in der Geschichte der Juden in Mazedonien, über das die Welt Bescheid wissen sollte? Maja Susha: Mazedonien ist ein Land, in dem die Juden bereits...

September 6, 2018 – 26 Elul 5778

Die Stimme der stummen Zeugen

Eine Würdigung der bedeutenden historischen Synagogen in Europa  

Von Michelle Wolf (Redaktion Audiatur) Im Jahre 1743 machte sich ein mittelloser Talmudschüler aus Dessau auf den Weg in die Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Preußen. Mutmaßlich barfuß, marschierte er durch das Rosenthaler Tor, welches als einziges für...

September 6, 2018 – 26 Elul 5778

„Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters“

Analogie der Geschehnisse: Das neue Reisebuch von Dmitrij Kapitelman repräsentiert die neue Blütezeit der deutsch-jüdischen Literatur wie einst vor dem Untergang der Weimarer Republik  

Von Chaim Noll Dmitrij Kapitelman schreibt besseres Deutsch als die meisten deutschen Autoren seiner Generation, die im Land geboren wurden. Dabei kommt er aus Kiew und ist erst als Achtjähriger nach Deutschland eingewandert. Als so genannter „Kontingentjude“....

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