Geschichte

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März 4, 2016 – 24 Adar A 5776

Was Franken so attraktiv gemacht hat

Vor allem in Unterfranken siedelten sich in der frühen Neuzeit zahlreiche Juden an  

Von Pat Christ An über 200 Orten des heutigen Unterfranken lebten im Jahr 1817 jüdische Familien. Damit gehörte Unterfranken zu dem am dichtesten jüdisch besiedelten Gebiet Frankens. Innerhalb Deutschlands wiederum fällt Franken durch eine historisch hohe jüdische Siedlungsdichte auf. Die Gründe finden sich in den Judenvertreibungen aus Altbayern, der Suche nach Kaisernähe und der damaligen

März 4, 2016 – 24 Adar A 5776

Rückkehr unter Vorbehalt

Jüdische Frauen berichten über ihre zögerliche Remigration nach Deutschland  

Von Joseph Heid Unter einem etwas sperrigen Titel versammelt die Publizistin Andrea von Treuenfeld sechzehn Berichte von Frauen, die nach Emigration und Deportation aus höchst unterschiedlichen Gründen nach dem Holocaust wieder in das Land zurückkehrten, von dem...

März 4, 2016 – 24 Adar A 5776

Warum stoppte der Papst 1942 die Deportation der slowakischen Juden?

Über den slowakischen Präsidenten, Kollaborateur und Priester Tiso, und seinen Chef, den Papst.  

Von Peter Gorenflos In seiner Arbeit über den slowakischen Holocaust („The Jews of Slowakia were not for Sale: The Holy See and the Holocaust of Slovakian Jewry in Summer of 1942“) beschreibt der israelische Historiker Yeshayahu Andrej...

Februar 8, 2016 – 29 Shevat 5776

Der Schwarze September

Der wenig bekannte inner-arabische Bürgerkrieg in Jordanien 1970  

Von Monty Ott Es geschah an einem Dienstag. München befand sich im Ausnahmezustand, zuerst durch tausende feiernde Menschen. Doch elf Sportler sollten diese Olympischen Spiele nicht wieder lebend verlassen. Für sie bedeuteten die „heiteren Spiele“ den Tod....

Dezember 4, 2015 – 22 Kislev 5776

Von Schanghai über Prag und Israel nach Köln

Die bewegte Geschichte des Rundfunkredakteurs Peter Finkelgruen  

von Roland Kaufhold Köln, März 2012: Ein kalter Vorfrühlingstag. 70 Menschen haben sich auf dem Grünstreifen neben der Straßenbahn versammelt, inmitten des belebten Sülzgürtels. Der Journalist und Schriftsteller Peter Finkelgruen schaufelt Erde auf die gerade eingepflanzte junge...

Dezember 4, 2015 – 22 Kislev 5776

Der jüdischen Filmemacher der Weimarer Republik

Die Juden bei der UFA in den 20er und 30er Jahren  

Von Ulrike Stockmann Wenn man sich die heutige Filmindustrie Deutschlands so ansieht, kommt man nicht umhin, sich zu fragen, ob diese den imposanten Namen „Industrie“ überhaupt noch verdient. Die hauseigenen Produktionen, die hierzulande in die Kinocharts kommen,...

Dezember 4, 2015 – 22 Kislev 5776

Erfolglos, aber nicht vergebens

Im Oktober 1944 erhoben sich jüdische Häftlinge in Auschwitz  

Von Ludger Joseph Heid Der Begriff „Sonderkommando“ hatte in der NS-Zeit drei unterschiedliche Bedeutungen. Er bezeichnete eine überwiegend aus SS-Männern bestehende Einheit zur Durchführung „spezieller Aufgaben“, nämlich die Ermordung von zumeist jüdischen Menschen, was als „Endlösung“ im...

Dezember 4, 2015 – 22 Kislev 5776

Rassist als Retter vor Rassismus

Der Diktator der Dominkanischen Republik hatte seinen ganz eigenen Gründe Juden vor Hitler zu retten  

Von Ulrike Stockmann Bekanntlich war seit Hitlers Machtergreifung 1933 jüdisches Leben in Deutschland in Gefahr. Davon berichtete auch die erste jüdische Ausreisewelle, die vornehmlich europäische Nachbarstaaten erreichte. Begeistert waren diese Länder über den semitischen Zuwachs jedoch nicht....

Dezember 4, 2015 – 22 Kislev 5776

Kielce – eine Schande für Polen

Noch nach dem Zweiten Weltkrieg kam es 1946 in Polen zu anti-jüdischen Pogromen  

Von Theodor Joseph Kielce ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Heiligkreuz im Südosten von Polen. Mit rund 200.000 Einwohnern ist sie heute Polens siebzehntgrößte Stadt. Die Krematoriumsöfen der Vernichtungslager waren noch nicht erkaltet, als hier am 4. Juli...

November 4, 2015 – 22 Heshvan 5776

Wer ist eigentlich dieser Kurt Gerstein?

SS-Offizier, Augenzeuge der Vergasung und Saboteur des NS-Staates  

Von Ludger Joseph Heid Am 26. April 1945 stieß eine amerikanische Fahndungsgruppe in einem Hotel in Rottweil im Schwarzwald auf einen deutschen Zivilisten. Es war der 34-jährige Bergassessor und ehemalige Direktor der Düsseldorfer Firma De Limon Fluhme...

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