Geschichte

September 9, 2014 – 14 Elul 5774

Schändung von NS-Gedenkstätten

Aus dem «Nie wieder!» wird ein «Wir sind wieder da!» (Auszug aus dem Text:) Von Anton MAEGERLE Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus werden immer wieder von Rechtsextremisten geschändet. Das Beschmieren oder Zerstören von Gedenkstätten durch Rechtsextremisten ist eine Form des militant ausgetragenen Kampfes um Symbole. Symbole wie Gedenkstätten bestimmen die Wahrnehmung. (...) Den ganzen

August 7, 2014 – 11 Av 5774

Osten ist Osten und Westen ist Westen

Unterschiedliche jüdische Kulturen und eine spezielle «östliche» Form des heutigen Antisemitismus 

Viele Hundert Jahre lang waren die beiden Hälften der europäischjüdischen aschkenasischen Zivilisation getrennt. Es gab den Westen mit seinem Zentrum in Deutschland und Ablegern in Holland und dem Elsass im Westen, der Schweiz und Italien im Süden...

August 7, 2014 – 11 Av 5774

«Sehr viele weinten…»

Aufsehenerregendes Buch über deutsch-jüdische Militärseelsorge im Ersten Weltkrieg 

Im August 1914 hoffte die große Mehrheit der deutschen Juden, durch Betonung ihrer patriotischen Überzeugung die letzten Hindernisse auf dem Weg der Eingliederung in die Gesellschaft zu überwinden. Ausnahmslos sämtliche jüdische Organisationen in Deutschland, quer durch alle...

August 7, 2014 – 11 Av 5774

«Ein Weib soll nicht Mannesgewand tragen…»

Zur (jüdischen) Kulturgeschichte der Frauenhose vom Mittelalter bis heute 

Seit dem ausgehenden Mittelalter bis zur Emanzipationsbewegung der Frauen im 19. Jahrhundert war das zweigeteilte Kleidungsstück, genannt Hose, in der westlichen Welt ein geschlechtsspezifisches Symbol für Männlichkeit und Überlegenheit. Mit diesen Eigenschaften verknüpft war jahrhundertelang das alleinige...

August 7, 2014 – 11 Av 5774

DIE «JÜDISCHE RUNDSCHAU» VOR 100 JAHREN

An dieser Stelle bringen wir Auszüge aus der «Jüdischen Rundschau» von vor genau 100 Jahren und erinnern damit zugleich an eine jüdische Medienlandschaft in Deutschland, die sich Ende der 1930er Jahre unter nationalsozialistischer Repression unwiederbringlich auflöste. Die...

Juli 3, 2014 – 5 Tammuz 5774

Vergessene Menschen, vergessene Kultur

Wie jüdische Frauen und Männer die Entwicklung von Zagreb mitprägten. Eine Spurensuche 

Begibt man sich in der kroatischen Hauptstadt Zagreb auf Spurensuche nach dem jüdischen Leben und Wirken, so muss man keinesfalls lange suchen. Das facettenreiche Gemeindeleben der Juden florierte schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich die...

Juli 3, 2014 – 5 Tammuz 5774

Vom Olympia- zum Alptraum

Der deutsch-jüdischen Hochspringerin Gretel Bergmann wurde trotz objektiver Siegchancen die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin durch die Nazis verweigert. In ihrer Geburtsstadt Laupheim ist heute ein Stadion nach ihr benannt. Vor kurzem feierte sie ihren 100. Geburtstag 

Anfang der 1930er Jahre waren die Olympischen Spiele 1936 für den Winter nach Garmisch- Partenkirchen und für den Sommer nach Berlin vergeben worden. 1933 hatten die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland übernommen. Hitler selbst war zunächst nicht...

Juli 3, 2014 – 5 Tammuz 5774

Von «Bar-Kochba» bis «Ha-Koach»

Deutsch-jüdische Sportler trugen mehr zum Aufbau Israels bei als allgemein angenommen 

In der jüdischen Tradition ist Sport weniger im Zusammenhang mit notwendiger körperlicher Ertüchtigung oder als Aspekt des militärischen Trainings gesehen worden. Während beispielsweise für die antiken Griechen Schönheit (und Sport) heilig waren, war für die Juden Heiligkeit...

Juli 3, 2014 – 5 Tammuz 5774

Verwegene Orient-Expedition

Julius H. Schoeps rekonstruiert in «Der König von Midian» das Leben des Berliners Paul Friedmann 

Lange vor Theodor Herzl, dem Begründer des politischen Zionismus, trieb den Berliner Historiker und Philanthropen Paul Friedmann (1840 – um/nach 1911) die Idee, verfolgte osteuropäische Juden am Küstenstrich Midian auf der arabischen Halbinsel anzusiedeln. Sein abenteuerlicher Versuch...

Juli 3, 2014 – 5 Tammuz 5774

Singen für ein Stück Brot

Über Ghetto und KZ zum Mossad – die Erinnerungen des Abba Naor 

Abba Naor ist ein schlagfertiger, humorvoller und warmherziger Mann – heute. Doch der Kampf ums Überleben, den die Nazis ihm mit 13 Jahren aufzwangen, prägte sein ganzes Leben. Aus dem mutigen Läufer des Untergrunds im Ghetto von...

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