Juden weltweit

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Oktober 8, 2014 – 14 Tishri 5775

Südafrika und seine Juden

Eine Chronik des Verrats 

(Auszug aus dem Text:) Von Ron Jontof-Hutter Im Oktober 1936 lief das Dampfschiff SS Stuttgart in Kapstadt ein. Es war das letzte Flüchtlingsschiff das in Südafrika anlanden durfte und hatte 600 deutschjüdische Flüchtlinge an Bord. Das Schiff kam nur ein paar Tage vor der Deadline an. Am Hafen demonstrierten burische Nationalisten lautstark, darunter auch die

September 9, 2014 – 14 Elul 5774

Ein Platz an dem es selbstverständlich ist, Jude zu sein

Das markanteste Merkmal der Jüdischen Gemeinde Göttingen ist wohl die Unterschiedlichkeit ihrer Mitglieder. Von den jungen Studierenden aus aller Welt, die zeitweise in der altehrwürdigen Universitätsstadt wohnen, bis hin zu älteren Göttingern, die hier ihr Zuhause gefunden haben. 

(Auszug aus dem Text:) Von Monty Maximilian A. OTT Die vergleichsweise kurzen Wurzeln der heutigen Jüdischen Gemeinde Göttingen reichen bis in das Jahr 1994 zurück. Damals wollte Eva Tichauer Moritz nur eines: «jüdisch leben». Tichauer Moritz kam...

September 9, 2014 – 14 Elul 5774

Juden in Australien und Deutschland

Zwei Schicksalswege 

(Auszug aus dem Text:) Von Ron JONTOF-HUTTER 1787 bestieg die höchstens 17-jährige Esther Abrahams in London ein Schiff mit lauter anderen Gefangenen, das sie mit ihrem Baby in die Strafkolonie von Australien bringen sollte. Sie war wegen...

August 7, 2014 – 11 Av 5774

Der unermüdliche Doktor Bursuc

In Czernowitz leben nur noch vier Menschen, deren Muttersprache Jiddisch ist. Einer von ihnen zeigt bis heute ein beeindruckendes Engagement. 

Noch vor 100 Jahren war die Bukowina eine abgelegene Provinz des k.u.k.-Reichs, in deren Städten das Multikulturelle zum Alltag gehörte. Heute teilen sich dieses Gebiet die Ukraine und Rumänien, Deutsch und Jiddisch werden nicht mehr gesprochen. In...

August 7, 2014 – 11 Av 5774

Wo Ladino noch zu Hause ist

Ein Streifzug durch das jüdische Istanbul und seine verbliebenen Spuren 

Die Straßen sind klein und eng. Die Häu- ser ducken sich vor der Sonne, Handwerker und Teetrinker hocken vor ihren Türen. Keine Gegend für Touristen. Hierher sind vor mehr als 500 Jahren die Juden aus Spanien geflohen,...

Juli 2, 2014 – 4 Tammuz 5774

Der Jahrhundertmann

Marko Max Feingold, Präsident der Jüdischen Gemeinde Salzburg, ist 101 Jahre alt. Er hält immer noch Zeitzeugen-Vorträge und kämpft beherzt gegen Antisemitismus. Die Mozartstadt stiftete ihm nun einen eigenen Preis 

Er ist ein Mann des vergangenen Jahrhunderts. Und des jetzigen. Wache Augen, humorvoller Blick, Figur und Haltung signalisieren Stärke und gleichzeitig eine unverbrüchliche Liebe zu den Menschen. Marko Max Feingold sitzt hin- ter seinem Schreibtisch und erzählt...