US-Hochschulen dürfen keine Wohlfühlecken für Antisemitismus sein

Pro-„palästinensische“ Demo an der Columbia Universität in New York.© FATIH AKTAS / ANADOLU / ANADOLU VIA AFP

Universitäten sind Orte, an denen es Regeln gegen Hassreden gibt. Dennoch werden diese Regeln mittlerweile auch in den USA nur noch selten durchgesetzt, besonders wenn es gegen Antisemiten und den Islam geht. Das berechtigte Vorgehen verliert aber seine Glaubwürdigkeit, wenn man Hass mit zweierlei Maß begegnet. Wer sich als Weißer jedoch rassistisch gegenüber Afroamerikanern, Hispanics, Asiaten oder anderen Minderheiten äußert, die durch die Regeln für Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration (DEI) geschützt sind, wird zurecht bestraft. Islamisten und linke Antisemiten werden vor dem Gesetz aber weitestgehend verschont. Bewusst außer Acht gelassen wird dabei vollkommen, dass diejenigen, die ihr Grundrecht auf Meinungsfreiheit für das Ausleben ihres teilweise sogar gewalttätigen Juden-Hasses missbrauchen, keinesfalls die Redefreiheit verteidigen, sondern genau diese zweckentfremdet und ad absurdum führen. (JR)

Von Jonathan S. Tobin/JNS.org

Für viele Linke ist Asna Tabassum Amerikas neuester Märtyrer der freien Meinungsäußerung. Dicht hinter ihr sind andere wie Dani Marzouca, Celine Khalife, Malak Afaneh, sowie die Fakultätsmitglieder der Columbia University Joseph Massad, Katherine Franke und Mohamed Abdou. Sie alle werden von der angeblich allmächtigen jüdischen Gemeinschaft ins Visier genommen, weil sie "pro-palästinensische" Meinungen vertreten und Israel "kritisieren".

Das ist das Narrativ, das wir in vielen Medien und von liberalen Experten hören, die versuchen, die nationale Diskussion über eine Epidemie von Antisemitismus in den Straßen der amerikanischen Städte und auf den Universitäten seit den Massakern der Hamas-Terrororganisation am 7. Oktober in Südisrael zu verändern. Ziel dieser Bemühungen ist es, den Widerstand gegen Hassreden gegen Juden als eine Form der Unterdrückung darzustellen, die die Debatte im Keim erstickt. Diejenigen, die diese Behauptungen aufstellen, behaupten, dass Juden, die sich über Antisemitismus äußern, einen Mob darstellen, der die Kultur abschafft. Diese pro-israelischen Vigilanten, so heißt es, suchen unschuldige Menschen auf, die in den Fokus einer ungerechten Verunglimpfung geraten, die ihnen ihre Rechte verweigert und sie in einigen Fällen sogar ihre Existenz kostet.

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