Mai 5, 2017 – 9 Iyyar 5777
8. Mai 1945 in Israel

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Wie ein Zeitzeuge den Untergang des Dritten Reiches in Israel erlebte  

Von Karl Pfeifer

Da ich mich bei der Arbeit im Kibbuz verletzt hatte, verbrachte ich den 8. Mai 1945, den Tag des Sieges im Krankenhaus in Haifa. Während alle feierten, verfiel ich in eine traurige Stimmung. Meine Verwandten in Zürich hatten mir bereits mitgeteilt, dass mein Vater nicht mehr lebte und von unserer großen Familie nur wenige am Leben geblieben waren. Insgesamt verlor ich 36 meiner nächsten Angehörigen in der Schoa.

Zu diesem Zeitpunkt war ich noch keine 17 Jahre alt und lebte – nach meiner Flucht mit dem ersten von drei Kinder- und Jugendtransporten aus Ungarn und Rumänien – seit Januar 1943 in einem Kibbuz. Dort sprach man ab 1944 immer häufiger von den „Porschim“, den Abtrünnigen, wie wir die Terrorgruppen Ezel und Lechi nannten. Während Lechi (Sterngruppe) der Hagana 1945 versprach, keine Aktionen gegen die Briten durchzuführen, war Ezel unter der Führung von Menachem Begin entschlossen, gerade am V-Day, also am Tag des Sieges gegen die Briten vorzugehen.

Ein solcher Angriff wurde verhindert als die Wache des Nachbar-Kibbuz Yagur, in der Nähe des Industriegebietes von Haifa vier Ezelmitglieder in einem LKW voller Sprengstoff festnahmen, die in der Nacht vom 13 auf den 14. Mai versuchten die Telegraphenmasten zu sprengen. 

Als Mitglieder der linken Jugendbewegung Haschomer Hazair glaubten wir damals an die Möglichkeit eines binationalen Staates mit den Arabern. Doch die meisten Juden des Jischuv wollten schon damals einen jüdischen Staat, wie es Ben Gurion im Hotel Biltmore in den USA im Frühjahr 1942 neben der Zurücknahme des Weißbuches gefordert hatte.

Ziel der Erziehung im Kibbuz war es, uns ein säkulares Judentum nahezubringen, verwurzelt in der kulturellen Tradition des jüdischen Volkes, dem Zugehörigkeitsgefühl zu Erez Israel, zur hebräischen Sprache, zu der Geschichte und den Feiertagen. Unserem Lehrer Joszke gelang es nicht nur uns Hebräisch beizubringen, sondern er vermittelte uns auch die Liebe zu dieser Sprache und zu unserer alten Kultur.

Wie alle im Kibbuz Schaar Haamakim war unser Lehrer für jüdische Fächer nicht mehr religiös, aber seine orthodoxe Erziehung hatte ihm ein profundes Wissen über die jüdische Religion vermittelt. Nicht nur dieses bemühte sich Joszke uns zu lehren, sondern auch die Achtung gegenüber den Werten dieser Religion. Maßstab für ihn waren die „Sprüche der Väter“, vor allem „Bedenke, woher du kommst“ war ein Leitmotiv seiner Erziehungsarbeit.

Auch wenn der Haschomer Hazair uns zu „neuen“, modernen Juden, die keine strengen religiösen Gesetze mehr brauchten, um ihr Leben zu meistern, erziehen wollte, war allen bewusst, das Judentum hatte fast 2.000 Jahre in der Diaspora nur überlebt, weil Juden über all diese Zeit ihre religiösen Gesetze nicht aufgeben wollten.

Die Sowjetunion war für uns damals das Modell der Zukunft
Die Arbeiterparteien übten im Jischuv die absolute Hegemonie aus, die politisch rechts stehenden Parteien hatten große Schwierigkeiten. Wenn die Anhänger der rechten Jugendbewegung Betar uns beim Aufmarsch am 1. Mai in Haifa störten, dann erhielten sie eine gehörige Tracht Prügel. Für uns waren es Faschisten, die Sowjetunion hingegen das Modell der Zukunft, „Olam hamachar“, die Welt von morgen, wie es auf Hebräisch hieß.

An eine Begebenheit kann ich mich noch lebhaft erinnern: Ich war eingeteilt Unkraut zu jäten, zusammen mit einem anderen Mitglied unserer Gruppe, der aus Polen stammte und der mit anderen jüdischen Kindern aus der UdSSR ausreisen durfte. Da ich neugierig war auf die Erfahrungen, die er in der Sowjetunion gesammelt hatte, fragte ich ihn, wie es dort war.

Eliahu Schirz, so hieß er, antwortete kurz und bündig: „Antisemitismus und Hunger“. Ich war erschüttert, und sagte „Antisemitismus ist doch in der Sowjetunion verboten“, worauf er mich mit Recht darauf aufmerksam machte, dass er dort war und nicht ich.
Darauf fragte ich ihn, was denn seine Eltern in Polen gearbeitet hätten, „sie hatten ein kleines Geschäft“. Nun war alles klar und ich plärrte heraus: „Aus Dir spricht der Klassenstandpunkt“, denn nach meiner damaligen Anschauung gehörte ein kleiner Händler zu den Ausbeutern, der für uns natürlich auf der politisch falschen Seite stand.

Die Sowjetunion sahen wir nicht so kritisch wie die westlichen Alliierten. Für den dort weitverbreiteten Antisemitismus machten wir sie nicht verantwortlich, obwohl auch zu uns die Nachricht vom Bericht des jüdischen Partisanenführers Aba Kovner gelangte, der in den Wäldern Weißrusslands und Russlands eine jüdische Einheit führte, die im Rahmen der sowjetischen Partisanenbewegung gegen die deutschen Besatzer kämpfte.

Russische Partisanen gegen jüdische Partisanen
Mit Erstaunen erfuhren wir, dass es auch Partisanen gab, die den Juden die Waffen wegnahmen und jüdische Partisaninnen vergewaltigten. Doch das stand natürlich nicht in der seit Juli 1943 vom Schomer Hazair herausgegebenen Tageszeitung Al Hamishmar, wo wir nur über die wunderbare „Welt des Morgens“ lasen. Über dem Titel der Zeitung stand das Motto: „Zum Zionismus, Sozialismus und zur Brüderlichkeit der Völker“.
Einer, der uns dort die Welt erklärte, war Zeev Laqueur, der später unter dem Namen Walter Laqueur Weltkarriere als Autor machen sollte.

Wir schwärmten für die neuseeländischen und die australischen Soldaten, die gerne als Besucher in den Kibbuz kamen und sich sehr für die Landwirtschaft interessierten. Zu den Briten hatten wir ein distanzierteres Verhältnis, doch wir sahen all die britischen Kriegsfilme und waren schwer beeindruckt, von ihrem Kampfgeist, der sie – als sie 1940 allein gegen Deutschland Krieg führten – beseelt hatte.

Im Juli 1945 gewann Labour die britischen Wahlen und Churchill trat ab. Der Jischuv erwartete von einer Labourregierung, die prozionistischen Versprechungen, die während des Krieges gemacht wurden, zu realisieren. Doch es folgte bittere Enttäuschung. Außenminister Ernest Bevin glaubte, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Nahen Osten Großbritannien helfen würde, die eigene Wirtschaft zu sanieren. Regierungschef Clement Attlee war der Meinung, durch die Aufrechterhaltung des Empire könnte das Land weiterhin als Großmacht in der gleichen Liga spielen wie die USA und die Sowjetunion. Der Nahe Osten spielte eine Schlüsselrolle in der britischen Strategie. All dies hing ab von der Lösung der Palästinafrage.
 
Was wir damals natürlich nicht wussten, aber doch ahnten, war die Zusammenarbeit zwischen den britischen Nachrichtendiensten und dem der Hagana. Eine wichtige Rolle spielte dabei der in Ungarn geborene, jedoch in Wien aufgewachsene spätere Bürgermeister von Jerusalem Teddy Kollek. Seine Nonchalance und sein persönlicher Charme machten es ihm leicht die britischen Partner für sich zu gewinnen. Er sah seine Aktivität nicht als Spionage, sondern als Förderung von guten Beziehungen und beschreibt dies in seiner Biografie: „Wir luden sie ein für ein Getränk aus Anstand und Gastfreundschaft. Unsere ‚Politik‘ war es einfach und menschlich zu sein; wirklich, es war kein Bedürfnis die Briten auszuspionieren. Wir wollten auch nicht, dass sie uns verdächtigen, so dass wir mit ihnen zusammenarbeiten konnten, obwohl es einen Unterschied gab in den Zielen: Sie wollten hauptsächlich die Deutschen schlagen, wir hingegen wollten Juden retten. Es war keine einfache Sache, die Beziehungen mit ihnen zu kultivieren.“

Es ging um zwei sehr verschiedene Lebensweisen. Kollek wusste wie man mit den Briten trinkt – eine Fähigkeit, die er sich in Österreich angeeignet hatte, als er in der Hachschara (Vorbereitung auf landwirtschaftliche Arbeit) Weinfässer füllte. MI6 berichtete über Kollek, „er ist in der Jewish Agency [JA] als ‚der Goj‘ (der Nichtjude) bekannt, wegen seinem sehr unsemitischen Aussehen.“
Tatsächlich spielte der Alkohol eine große Rolle beim Brückenbauen zwischen dem Jischuv und den Briten.

Die Beziehungen zwischen der Hagana und den Briten nach dem Kriegsende waren ambivalent, es gab gemeinsame aber auch sehr divergierende Interessen. Die Hagana bemühte sich um legale und illegale Einwanderung, die Briten versuchten diese abzustellen. Doch die Briten waren in ihrem Kampf gegen die Terrorgruppen auf die Hagana angewiesen.

Alec Kellar, der bei MI5 für Palästina zuständig war, berichtete über seinen Besuch noch im Februar 1945: „Die Polizei ist behindert durch ihre unzureichende Aufzeichnungen. Sie ist unglücklicherweise ohne Alternative und kann nur aufgrund der Informationen der JA, was immer die wert sind und wie auch mit Vorurteilen beladen, agieren. … Die JA weiß, dass die Polizei eklatant gescheitert ist, die zwei terroristischen Organisationen zu penetrieren und dass der C.I.D. von den Sicherheitsoffizieren der JA abhängt, wenn es darum geht Beweise zu liefern, die zur Verhaftung der Terroristen führen können. Taktisch ist die JA in einer sehr guten Position und bei ihrer Kollaboration verfolgen sie ganz sicher eher ihre eigenen Interessen als die unseren. Umso mehr die Polizei von ihnen abhängt, desto mehr Autorität gewinnt die JA.“

Die KZ-Häftlinge kommen im Kibbuz an
Bald erreichten die ersten ehemaligen KZ-Häftlinge den Kibbuz. Wir bemerkten, dass viele von ihnen eine Nummer in ihrem Arm tätowiert hatten. Gebannt und entsetzt lauschten wir ihren Erzählungen. Es ist einfach falsch, wenn heute behauptet wird, der damalige Jischuv wäre gegenüber dem Leid der Überlebenden gleichgültig gewesen. Ganz im Gegenteil, wir waren zutiefst erschüttert von ihren Berichten. Doch das Leben ging weiter und gerade die Neueinwanderer waren bestrebt, so schnell wie möglich das Vergangene hinter sich zu lassen und ein neues, normales Leben zu beginnen.

Nach der deutschen Kapitulation gab es unter den Displaced Persons (DP) in Europa Hunderttausende Juden. Sie hatten Zwangsarbeits-, Konzentrationslager und Todesmärsche überlebt. Die meisten jüdischen DPs waren in überfüllten, früheren Arbeits- oder Konzentrationslagern untergebracht, in der britischen Zone war es das KZ Bergen-Belsen. Sie wurden bewacht und waren zum Teil einer demütigenden Behandlung, zeitweise auch antisemitischen Angriffen ausgesetzt. In Ungarn, Polen und der Slowakei wurden noch nach der Befreiung 1945 Gerüchte über von Juden begangene Ritualmorde ausgestreut und es kam zu Pogromen. Diese Ritualmordlegende wurde noch bestärkt, weil viele glaubten, die Polizei und die Volksgerichte wären von rachsüchtigen Juden beherrscht. Daher sind auch überlebende Juden aus diesen Ländern nach Österreich und Deutschland geflüchtet, weil sie in Lebensgefahr waren. Einigkeit im Jischuv bestand nur in einem Punkt, dass diese in Europa bedrohten Juden, die in keinem anderen Land der Erde willkommen waren, in Erez Israel eine neue Heimat finden sollten.

Ben Gurion verstand 1945, dass alle jüdischen Kräfte vereint wirken müssen, um die Einschränkung der jüdischen Einwanderung aufzuheben. Deswegen wurde Anfang Oktober 1945 die „jüdische Widerstandsbewegung“ (JRM) gegründet, in der Hagana, Ezel und Lechi gemeinsam wirken sollten.
Noch glaubte die Jewish Agency die Briten beeinflussen zu können, damit das Weißbuch von 1939 geändert und die freie Einwanderung ermöglicht wird. Doch als dies nicht gelang, sind die Kämpfer des 1. Palmachregiments, zu denen auch eine Abteilung gehörte, die im Kibbuz Schaar Haamakim stationiert war, in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober 1945 in das Internierungslager Atlit südlich von Haifa eingedrungen und haben 200 illegale Einwanderer befreit und diese in die Kibbuzim Beth Oren und Jagur gebracht. Es war eine gut geplante Aktion, Schulklassen aus Haifa wurden auf den Karmel in Haifa gebracht, um die von den Briten eingeleitete Suchaktion zu behindern.

Die Briten beschlossen das Mandatsgebiet zum strategischen Mittelpunkt ihrer Truppen im Nahen Osten zu machen und entsprechend dieser Entscheidung kam im September die 6. Fallschirmjägerdivision ins Land. Doch bereits am 13. November beschlossen das Vereinigte Königreich und die USA ihre Politik im Nahen Osten zu ändern und eine gemeinsame Kommission zu beauftragen, um die Lage der Juden in Europa zu überprüfen und für die Probleme eine Lösung zu finden.

Weil das Weißbuch nicht abgeschafft wurde, brachen am 15. November in Tel Aviv und anderswo Unruhen aus. Die Briten schossen auf Juden, es gab 13 Tote und viele Verwundete.
Anfang Dezember traf Begin die Kommandanten des Palmach, der von den Briten als „Kommandotruppe“ qualifiziert wurde und am 27. Dezember griff Ezel die Polizeizentralen in Jerusalem, Jaffa und Tel Aviv an. Der C.I.D. schätzte richtig ein, dass diese Aktion allein von Ezel durchgeführt wurde und die Hagana aber vorher über diese Aktion informiert war.

Die Briten scheiterten beim Versuch die Juden auszuspionieren
Die Hagana täuschte die Briten, deren Nachrichtendienste unfähig waren, ihre Kräfte einzuschätzen. Sie hatten auch nicht die Truppen zur Verfügung, um ihre Politik den Juden aufzuzwingen. Was noch wichtiger war – sie waren nicht informiert über die Absichten der Hagana.
Obwohl Teddy Kollek ansonsten die Briten genau informierte, führte er nach Kriegsende sie bei den Verbindungen der Hagana zu den beiden terroristischen Gruppen in die Irre. Die Hagana spielte erfolgreich ein doppeltes Spiel, einerseits Zusammenarbeit mit den Briten, andererseits Zusammenarbeit mit den beiden Terrorgruppen.

Die Briten übergaben die Verantwortung für die Zukunft des Landes Anfang Januar 1946 dem „Anglo-American Committee of Enquiry on Palestine“ (AACE). Sie sahen ein, dass ohne einen politischen Beschluss, den Jischuv mit Militärgewalt zu unterdrücken, sie keine Lösung erzwingen konnten. Sie erlaubten den Juden die Struktur ihres eigenen Staates und ihr eigenes Militär noch während des Mandats zu entwickeln, obwohl sie bestrebt waren die meisten ihrer eigenen Truppen aus dem Nahen Osten abzuziehen. Sie haben ihre eigene Stärke überschätzt und die der Juden unterschätzt. Die Juden waren nicht mehr bereit ohne freie Einwanderung mit den Briten zu kooperieren, dies hätte aber – das befürchteten die antizionistischen Beamten des Foreign Office – den Widerstand der Muslime in ihrem Imperium provoziert.

Wenn es abzuwägen galt zwischen dem Mitgefühl mit der jüdischen Tragödie in Europa und dem Bedarf an Erdöl, wog letzteres viel schwerer und man beschuldigte schon damals die Juden, sie würden unproportioniert viel Sympathie auf Kosten anderer Opfer der Naziverfolgung gewinnen. Dies hatte Außenminister Bevin bereits im November 1945 öffentlich ausgedrückt, als er die vorgebliche jüdische Tendenz kritisierte, „sich an die Spitze der Warteschlange“ zu drängeln bei der Suche nach Hilfe.

Der milde, pro-britische, spätere erste Präsident Israels Chaim Weizmann antwortete: „Ist es zu viel verlangt, an die Spitze der Warteschlange zu gelangen, wenn nach dem Mord an sechs Millionen Juden der Rest von eineinhalb Millionen eine Zuflucht sucht in seinem Heimatland?“ Und er setzte hinzu: „Was für eine fadenscheinige Grabschrift war diese Erklärung auf den Gräbern unserer sechs Millionen Toten.“

Ab Anfang 1946 war unsere schulische Ausbildung abgeschlossen und wir arbeiteten ganztägig im Kibbuz. Obwohl wir drei Jahre Unterricht gehabt hatten, bekamen wir kein Zeugnis oder einen formellen Abschlussbescheid. In den Schulen der Kibbuzim wurde fächerübergreifend unterrichtet und es gab keine Zensuren. Im Gegensatz zu den Kibbuzkindern, die im Internat erzogen wurden, erhielten wir zum damaligen Zeitpunkt keine Möglichkeit, externe Prüfungen abzulegen, um zu studieren oder einen Beruf zu erlernen.

Wir beschlossen in einer heftig geführten Debatte, entgegen den Wünschen der Bewegung, uns freiwillig zum Palmach zu melden. Wir waren überzeugt, als Soldaten genauso gut zu sein, wie die im Land Geborenen und wollten dies auch beweisen.

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